Der 100 Derby-Sieg ist vollbracht – Kloten Flyers – ZSC Lions 3:2

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Die Kloten Flyers können nach drei Siegen hintereinander mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen.

 

Neun wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz

 

174. Zürcher-Derby – 100 Mail triumphierten die Kloten Flyers über ihre Kantonsrivalen. Die Flieger bezwingen die ZSC Lions 3:2 und liegen nun wieder über dem Trennstrich. Durch ihr willigeres und spritzigeres Auftreten auf dem Eis, waren sie am Samstag-Abend das bessere Team. Hingegen präsentierten sich die Gäste lange etwas lasch. Bereits in der 8. Spielminute stellten die Gastgeber durch die 1:0 Vorlage durch Victor Stancescu klar, dass die Flieger wieder auf der Siegerstrasse eingebogen sind. In der 15. Spielminute überwand Micki DuPont geschickt ZSC Goalie Lukas Flüeler zum 2:1. Morris Trachsler brachte in der 36. Spielminute den Meister mit einem Shorthander wieder zum 2:1 heran, bevor das Trio Bodenmann, Jenni und Du Bois das Torverhältnis in der 43. Spielminute wieder auf 3:1 erhöhten. Mehr als ein Anschlusstor durch Mark Bastl gelang dem „Zett“ nichts mehr. Nach dem Timeout, einberufen von Marc Crawford, 95 Sekunden vor Partieende, blieb es für alle bis zur letzten Zehntelsekunde spannend. Die Lions warfen nochmals alles nach vorne, um den 3:3- Ausgleich zu erzielen um in der Verlängerung die Change zu bekommen, das Blatt doch noch zu ihren Gunsten zu wenden. Unglaublich, als die Zeit auf der Uhr bereits abgelaufen schien, liess der Schiedsrichter nochmals drei Sekunden nachspielen. Aus kurzer Distanz versuchte Partik Bärtschi den Puck doch noch in Rüeger Tor zu platzieren, doch der routinierte Torhüter wehrte gekonnt leger ab.

Wiedersehen macht Freude

Nach dem Schlusspfiff erhielt einmal nicht die Klotener Torschützen Stancescu, DuPont oder Bodenmann einen tosenden Applaus, sondern der langjährige Stürmer Rintanen. Unter „standing ovations“ nahm er die Best-Player-Ehrung vor. Natürlich liess es sich er Finne nicht nehmen wenig später in der Klotener Kabine, seinem ehemligen Arbeitsplatz, in Erinnerungen zu schwelgen. Der Grund für den Besuch von Rintanen in der Schweiz war eine Nachkontrolle des operierten Handgelenks in der Schulthess Klinik.

Kloten Flyers – ZSC Luons 3:2 (2:0, 0:1, 1:1)
Kolping-Arena 6559 Zuschauer (Saisonrekord)
Tore:

8.  Spielminute Stancescu (Bieber, DuPont) 1:0
15. Spielminute DuPont (Stancescu/Ausschlüsse Stoffel, Trachsel) 2:0
36. Spielminute Trachsler (Ausschluss Wick) 2:1
43. Spielminute Bodenmann (Jenni, Du Bois) 3:1
48. Spielminute Bastl (monnet) 3:2
Strafen:
2mal 2 Minuten gegen Kloten
4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions
Schiedsrichter: Andreas Koch, Marco Prugger, Peter Küng, Roger Arm

Mannschaftsaufstellung ZSC Lions:
PostFinance-Topskorer 91 Roman Wick, 30 Lukas Flüeler, 4 Patrick Geering, 15 Mathias Seger, 29 Matt Lashoff, 5 Severin Blindenbacher, 47 Marco Maurer, 11 Andri Stoffel, 18 Daniel Schnyder, 43 John Gobbi, 71 Patrik Bärtschi, 17 Ryan Shannon, 39 Mark Bastl, 53 Morris Trachsler, 7 Thibaut Monnet, 19 Reto Schäppi, 44 Andres Ambühl, 91 Ronalds Kenins, 26 Sandro Zangger, 41 Chris Baltisberger, 10 Cyrill Bühler, 36 Dennis Saikkonen Ersatztorhüter
Trainer: Marc Crawford, Rob Cookson
Bemerkungen: Cunti und Tambellini verletzt, Wolf und Camperchioli GCK Lions, Timeout 59:16.

Mannschafstellung Kloten Flyers:
PostFinance-Topskorer 91 Denis Hollenstein, 66 Ronnie Rüeger, 72 Patrick von Gunten, 62 Félicien Du Bois, 25 Micki DuPont, 58 Eric Blum, 15 Philippe Schelling, 95 Lukas Frick, 71 Yannick Herren, 55 Christopher Bagnoud, 42 Brooks Laich, 13 Simon Bodenmann, 44 Matthias Bieber, 23 Tommi Santala, 22 Victor Stancescu, 38 Raffaele Sannitz, 41 Michael Liniger, 28 Kamil Kreps, 10 Marcel Jenni, 94 Samuel Walser, 67 Romano Lemm, 29 Lukas Meili Ersatztorhüter.
Trainer: Tomas Tamfal und Frédéric Rothen
Bemerkungen der Gäste: Stoop verletzt, Lundberg, Neher und Steiner überzählig, Timeout 58:25.
NLA – Runde 21 Tabelle

Club

SP

TD

P

S

N

SnV

NnV

SnP

NnP

1.

Genève

20

26

46

14

4

2

0

0

0

2.

ZSC Lions

21

10

37

10

7

1

0

2

1

3.

Fribourg

20

8

33

6

5

2

0

4

3

4.

HC Lugano

20

12

32

8

5

0

4

1

2

5.

SC Bern

20

10

31

9

8

0

0

1

2

6.

EV Zug

19

3

29

8

7

0

1

1

2

7.

HC Davos

20

4

29

6

7

1

2

3

1

8.

Kloten Flyers

20

-4

29

7

8

1

0

2

2

9.

EHC Biel

20

-2

29

8

9

0

1

2

0

10.

Lakers

21

-23

29

8

10

1

0

1

1

11.

Ambri-Piotta

20

-22

19

5

12

0

0

1

2

12.

SCL Tigers

17

-22

14

3

10

0

0

1

3