Drittes Derby geht an die Kloten Flyers (1:2 n.P.)

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Starker Einstieg der ZSC Lions

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen die beiden Zürcher Clubs aufeinander. Von Beginn weg gingen die Lions in die Offensive. Nach einem Foul von Zeiter hatten die ZSC schon nach 1:06 die Chance auf einen Treffer Powerplay. Der erste Treffer wurde denn auch nach 1:56 Spielzeit durch Adrian Wichser verbucht. Auch die Klotener versuchten, in der 14. Minute im Powerplay den Ausgleichstreffer zu erzielen, schienen aber etwas zu verbissen an die Sache ranzugehen und versuchten gar, dies nach einer Minute voller Power mit 6 Mann auf dem Eis zu vollbringen. Trotz einiger Angriffe auf beide Tore blieb es bis zur Drittelspause beim 1:0.

Drittelsmitte dominiert der Gast

Die Flyers bombardierten das Tor der ZSC teilweise im Dauerfeuer. Trotzdem gelang es den Gästen nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Im Mitteldrittel wurden diverse Strafen gegen beide Teams ausgesprochen, aber die Chance in Überzahl ein Tor zu schiessen, konnte von keiner Mannschaft genutzt werden. Es blieb beim 1:0 für den ZSC.

Kehrtwende nach der Pause

Der ZSC kam wieder voller Elan aus der Kabine und attackierte die Klotener bis zur Hälfte des letzten Drittels, als die Flyers plötzlich wieder Schwung unter die Flügel zu bekommen schienen. 8 Minuten vor regulärem Spielende versenkte Victor Stancescu den Puck und konnte zum 1:1 ausgleichen. In der Nachspielzeit hätte Roman Wick in der 64. Minute beinahe den Siegestreffer für die Klotener realisiert, aber er hatte nur den Pfosten getroffen.

18 Penaltyschüsse für Entscheidung nötig

Nach dem ersten Schuss von Jan Alston jubelte die Halle, doch der Schiedsrichter nach einem Blick auf den Bildschirm, es sei kei Tor. Ronny Rüeger verlor die Nerven und beschimpfte einen der Schiedsrichter massiv, laute Proteste und minutenlange Diskussionen zwischen Schiedsrichtern und Spielern bewegten die Schiedsrichter dann dazu, das Tor nochmals auf dem Monitor zu überprüfen. Als dann die beiden auf Tor entschieden, ging Rüeger gar auf einen der Schiedsrichter los und schubste ihn übers Eis. Weshalb er nicht vom Eis musste, ist mir ein Rätsel, immerhin war das ein tätlicher Angriff. Im Anschluss an dieses ersten Treffer versenkten auch Stancescu, Trudel, Santala, Bärtschi, Rintanen und Sejna den Puck im gegnerischen Tor. Die nächsten Schüsse der 9 nachfolgenden Spieler hielten die Keeper, bis Jenni den Puck beim 17. Torschuss an Sulander vorbeikam, Bärtschi dies bei Rüeger aber nicht wiederholen konnte. So gewannen die Kloten Flyers nach 3 Dritteln und 18 Penaltyschüssen mit 1:2.

 

Reportage und Fotos Michelle Brügger