Die Rallye Monte Carlo feiert ihren 100 Geburtstag

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Am Saisonstart zur 79. Rallye Monte Carlo, 19.-22. Januar 2011, der zweiten Intercontinental Rallye Challenge (IRC) gewinnt nach 13 Wertungsprüfungen der Lokalmatador Bryan Bouffier auf Peugeot 207.  Elf Hersteller, 120 Teams aus 27 Länder kämpfen gegen die Zeit und die ändernden Herausforderungen. Den Piloten standen 337 Wertungskilometer und 1000 Kilometer Verbindungsstrecke bevor.

Klarer erster Tagessieg für Juho Hänninen

IRC-Titelverteidiger Juho Hänninen (FIN) auf Skoda Fabia S2000 konnte nach den ersten vier Wertungsprüfungen der 79. Rallye Monte Carlos in der südfranzösischen Ardèche den Tagessieg für sich verbuchen. Der Vorjahressieger nahm seinem Skoda-Kollegen Freddy Loix (B) satte 44,5 Sekunden ab. Trotzdem konnte Loix mit seinem Resultat am ersten Renntag zufrieden sein da er vier Jahre vom aktiven Rallye-Sport pausierte. Nach der ersten Wertungsprüfung führte noch der Peugeot-Testpilot und Sportwagen-Fahrer Stéphane Sarrazin (F). Doch am ende des Tages lag er mit 55.5 Sekunden Rückstand auf Platz vier, hinter Hänninen, Loix und P. Solberg/Patterson. Die recht tückischen Strecken aufgrund des Schotters erzeugte einige Zwischenfälle. Die Pechvögel des Tages waren Thierry Neuville, der seinen Peugeot 207 an eine Mauer setzte. Henning Solberg musste in der zweiten Prüfung das „Handtuch“ werfen. Der Reifenschaden aus der ersten Prüfung setzte seinen Ford Fiesta S200 ins aus. Chris Atkinson musst seinen Proton Satria Neo S200 mit einem Elektroschaden nach nur 700 Meter stehen lassen und sein neuer Teamkollege P.-G. Andersson schied sogar auf der zweiten Prüfung ganz aus. Ein weiterer Glückloser war der Produktionswagen-Weltmister Andreas Aiger. Sein Mitsubishi Lancer X fing bereits in der ersten Wertungsprüfung Feuer.

Zwischenrangliste Tag 1 nach vier von 13 Wertungsprüfungen (= 128.37 von 337.06 km)

1. SNr. 1 Hänninen/Markkula (FIN), Skoda Fabia S2000, 1:11:33,4 h

2. SNr. 5 Loix/Miclotte (BEL), Skoda Fabia S2000, + 44,5 sec.

3. SNr. 2 Solberg Petter/Patterson (NOR/GBR), Peugeot 207 S2000, + 55,3 sec.

4. SNr. 8 Sarrazin/Renucci (FRA), Peugeot 207 S2000, + 55,5 sec.

5. SNr. 10 Wilks/Pugh (GBR), Peugeot 207 S2000, + 1:18,7 min.

6. SNr. 3 Kopecky/Stary (CZE) , Skoda Fabia S2000, + 1:26,3 min

7. SNr. 4 Bouffier/Panseri (FRA), Peugeot 207 S2000, + 1:36,2 min

8. SNr. 6 Delecour/Yvernault (FRA) Peugeot 207 S2000, + 1:52,4 min

9. SNr. 23 Vigion/Yvernault (FRA), Peugeot 207 S2000, + 3:11,3 min.

10. SNr. 21 Maurin/Urak (FRA), Ford Fiesta S2000, + 3:53,2

Mittwoch 19. Januar 2011 vier Wertungsprüfungen:
ES 1 / 10H05: Le Moulinon – Antraigues (36,87 km)
Wetter: klar,
Strecke: trocken

ES 2 / 11H40: Burzet – Saint-Martial ( 41,06 km)
Wetter: klar,
Strecke: trocken

ES 3 / 14H08: St Bonnet Le Froid – St Bonnet Le Froid ( 25,22 km)
Wetter: kalter Wind,
Strecke: trocken nur wenige rutschige Stellen und Schotter

ES 4 / 16H20: St Bonnet Le Froid – St Bonnet Le Froid ( 25,22 km)
Wetter: kalter, zunehmender Wind,
Strecke: Luftfeuchtigkeit gestiegen einige rutschige Stellen und Schotter

 

Reifenpoker im Schnee bringt eine Vorentscheidung am zweiten Renntag

Was die richtige Reifenwahl bewirken kann, zeigte eindrücklich der Schweizer Florian Gonon bei der achten Wertungsprüfung. Als plötzlich bei der zweiten Durchfahrt von Cimetière de Vassieux nach dem Col de Gaudissart heftiger Schneefall und heimtückische Eisplatten die fahrerischen Ansprüche massiv verschärften, fuhr der Produktionswagen-Pilot im Subaru Impreza mit Spikes ausgerüstet, die drittschnellste Prüfungszeit mit einem Rückstand von 55 Sekunden. Am ende des Tages erreichte Florian Gonon den 13. Platz mit + 10:11 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Bryan Bouffier. An der Spitze wurde durch diese plötzliche Wetterkapriole die Rangierungen neu durchmischt. Für den siebtrangierten des Vortages Bryan Bouffier im Peugeot lief es trotz zwei Drehungen optimal. Trotz den stark geänderten Streckenbedingungen stürmte er Peugeot-Pilot an die Spitze. Bouffier, der sich über den Schnee zu freuen schien, vermisste im Nachhinein die komplette Spikes-Bereifung (Spikes vorne, Winterreifen hinten). Der „WM-Veteran“ François Delecour, ebenfalls auf einem Peugeot 207, schaffte am Mittwoch noch auf Platz acht seine IRC-Bestzeit. Der Sieger der Monte von 1994 lag nun nur noch 28 Sekunden hinter dem neuen Spitzenreiter. Einigermassen unbeschadet schaffte es Freddy Loix im Skoda Fabia mit 1:05,5 Min. Rückstand auf den dritten Tages-Platz. Der Vortagessieger Juho Hänninen fiel dem Wetterchaos zu Opfer. Sein Griff zu den Intermedias  stürzten ihn nach einer Hollenrutschpartie und diversen Drehern mit einem Rückstand von 2:35,3 Min. auf den sechsten Rang zurück.

Zwischenrangliste Tag 2 nach acht von 13 Wertungsprüfungen

1. SNr. 4 Bouffier/Panseri (FRA) Peugeot 207 S2000, 2:14:38,8 h

2. SNr. 6 Delecour/Yvernault (FRA) Peugeot 207 S2000, + 28,0 sec.

3. SNr. 5 Loix/Miclotte (BEL), Skoda Fabia S2000, + 1:05,5 sec.

4. SNr. 10 Wilks/Pugh (GBR), Peugeot 207 S2000, + 1:20,5 sec.

5. SNr. 8 Sarrazin/Renucci (FRA), Peugeot 207 S2000, + 1:41,1 min.

6. SNr. 1 Hänninen/Markkula (FIN), Skoda Fabia S2000, + 2:35,7 min

7. SNr. 2 Solberg Petter/Patterson /NOR/GBR), Peugeot 207 S2000, + 3:49,1 min

8. SNr. 7 Vouilloz/Veillas (FRA), Skoda Fabia S2000, + 5:31,0 min

9. SNr. 3 Kopecky/Stary (CZE) , Skoda Fabia S2000 + 7:51,7 min.

10. SNr. 11 Gardemeister/Tuominen (FIN), Peugeot 207 S2000, + 7:52,7
Donnerstag 20. Januar 2011 vier Wertungsprüfungen:

ES 5 / 12H23: St-Jean en Royans – Font d’Urle (23,05 km)
Wetter: -4 C, vereinzelt Schneefall
Strecke: trocken, zwischen Km 11 und 16 zwei gefrohrene Stellem.

ES 6 / 13H04: Cimetière de Vassieux – Col de Gaudissart ( 24,13 km)

Wetter: einsetzender Schneefall
Strecke: Steinschlaggefahr bei Km 18
ES 7 / 16H07: St-Jean en Royans – Font d’Urle (23,05 km)

Wetter: Schneefall
Strecke: trocken am Start, feuchter Schnee und Eisplatten auf der Strecke.
ES 8 / 16H48: Cimetière de Vassieux – Col de Gaudissart ( 24,13 km)
Wetter: -7 C
Strecke: Eis und Schnee

 

Die Nacht der langen Messer

Vor der Nacht der Nächte starteten die Rallye-Piloten am Freitag zu einer morgendlichen Trockenübung. Die knapp 30 Kilometer lange Etape von Montauban sur Ouvèze nach Eygalades war lediglich an ein paar Stellen etwas verreist. Der Grossteil der beinah völlig trockenen Strecke stand bei strahlendem Sonnenschein für die Asphaltspezialisten unter einem guten Stern. In der „Nacht der langen Messer“ standen den Piloten noch einmal zwei mal zwei anspruchsvolle Sonderprüfungen über insgesamt 42 Kilometer bevor. Die ewige Königin des Rallyes präsentierte in den frühen Samstag-Morgenstunden einen souveränen Sieger, Bryan Bouffier. Er konnte von dem grossen Vorsprung des Vortages genug zehren um die letzten Sonderprüfungen von Moulinet nach La Bollène Vèsubie (23,41 km) über den berühmt berüchtigten Col de Turini und von Lantosque nach Lucéram (18,81 km) über den Col St-Roch zu „geniessen“ indem der 33 jährige Franzose „einfach versucht habe, seinen Rhythmus weiter zu halten und konzentriert zu fahren“. Zweiter hinter Bouffier wurde sein Landsmann Freddy Loix der Skoda Belgien-Pilot.Nach einem extrem schwierigen zweiten Tag hatte das Duo Loix/Miclotte wieder alles unter Kontrolle und mit seiner starken Fahrt auf den letzten Prüfungen erkämpfte sie sich auf den zweiten Schlussrang.Der dritte Podestplatz ging an Guy Willks im Peugeot 207. „Es war ein harter Arbeitseinsatz auf der letzten Wertungsprüfung, da wir weiche Reifen montiert hatten und das definitiv nicht die richtige Wahl für die äusseren Bedingungen war. Aber wir haben wie wild attackiert und keine gröberen Fehler gemacht. Dafür, dass wir das erste mal in diesem Auto unterwegs waren, ist es ein gutes Resultat.
Und wieder ist die 79. Rallye Monte Carlo Geschichte. Doch die Organisatoren wollen nächstes Jahr sogar 150 Teams an den Start lassen.
Endergebniss der Top 10
1. SNr. 4 Bouffier/Panseri (FRA) Peugeot 207 S2000, 3:32:55 h
2. SNr. 5 Loix/Miclotte (BEL), Skoda Fabia S2000, + 00:32:50 Min.
3. SNr. 10 Wilks/Pugh (GBR), Peugeot 207 S2000, + 01:19:70 Min.
4. SNr. 8 Sarrazin/Renucci (FRA), Peugeot 207 S2000, + 01:21:90 Min.
5. SNr. 6 Delecour/Yvernault (FRA) Peugeot 207 S2000, + 01:22:40 Min.
6. SNr. 1 Hänninen/Markkula (FIN), Skoda Fabia S2000, + 01:29:30 Min.
7. SNr. 7 Vouilloz/Veillas (FRA), Skoda Fabia S2000, + 04:47:80 Min.
8. SNr. 3 Kopecky/Stary (CZE), Skoda Fabia S2000 + 07:45:90 Min.
9. SNr. 16 Basso/Dotta (ITA), Peugeot 207 S2000 + 08:46:00 Min.
10. SNr. 11 Gardemeister/Tuominen (FIN), Peugeot 207 S2000, + 09:09:00 Min.
Freitag 21. Januar 2011 vier Wertungsprüfungen:
ES 9 / 9H08: Montauban sur Ouvèze – Eygalades (29,89 km)
Wetter: -8 C am Start
Strecke: komplett trocken ausser einigen Eisplatten bei km 9,10,11,13 und 24. Etwas Restschnee bei Km 22.1
ES 10 / 19H15: Moulinet – La Bollène Vésubie (23,41 km)
Wetter: -1 C am Start, -7 C am Col du Turini
Strecke: komplett trocken
ES 11 / 19H58: Lantosque – Lucéram (18,81 km)
Wetter: kalt
Strecke: trocken
ES 12 / 23H25: Moulinet La Bollène Vésubie (23,41 km)
Wetter: kalt und klar
Strecke: komplett trocken, ausser auf dem Col du Turini wo Zuschauer Schnee auf die Strasse geworfen haben.
Samstag 22. Januar 2011 letzte Wertungsprüfung:

ES 13 / 0H08: Lantosque – Lucéram (18,81 km)

Wetter: -7 C am Start, kalt und klar
Strecke: trocken
Reportage und Bilder: Andrea Derungs

Weitere Klassierungen:
11. SNr. 24 Caffi/Peroglio (MCO/ITA) Skoda Fabia S2000 + 13:06:2 Min.
12. SNr. 21 Maurin/Urak (FRA), Ford Fiesta S2000, + 13:38:9 Min.
13. SNr. 35 Gonon/Arlettaz (Suisse) Subaru Impreza 3/N, + 16:05:8 Min.
14. SNr. 66 Campana/De Castelli (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 24:02:5 Min.
15. SNr. 79 Burri/Rey (Suisse) Citroen DS 3, 5/R3C, + 25:07:8 Min.
16. SNr. 71 Poutot/Viragh (FRA) Citroen DS 3, 5/R3C, +25:41:4 Min.
17. SNr. 62 Mauffrey/Houssin (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 25:54:0 Min.
18. SNr. 90 Tambay/Giraudet (FRA) 5/R3T + 26:09:5 Min.
19. SNr. 44 Stajf/Gal (CZE) Subaru Impreza 3/N, + 26:29:4 Min.
20. SNr. 63 Crugnola/Pollet (ITA) Renault Clio 5/R3C, + 26:53:4 Min.
21. SNr. 18 Wallenwein/Kopczyk (DEU)Skoda Fabia S2000, + 27:58:5 Min.
22. SNr. 33 Capelli/Tirone (ITA) Peugeot 207 S2000, + 31:47:5 Min.
23. SNr. 26 Settembrini/Bonato (ITA) Peugeot 207 S2000, +34:00:2 Min.
24. SNr. 49 Ogliari/Verdelli (ITA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 34:56:8 Min.
25. SNr. 37 Verini/Chiapponi (ITA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 35:55:9 Min.
26. SNr. 91 Raoux/Magat (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 36:03:9 Min.
27. SNr. 60 Carret/Raimond (FRA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 37:19:5 Min.
28. SNr. 36 Boland/Morissey (IRL) Mitsubishi Evo 10 3/N, + 37:32:6 Min.
29. SNr. 83 Amaxopoulos/Ciucci (GRC/ITA) Citroen DS 3, 5/R3T, + 37:58:0 Min.
30. SNr. 115 Vialle Lilian/Ghiradello (FRA) Renault Clio 8/N, + 38:17:0 Min.
31. SNr. 86 Fontaine/Colas (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 38:45:5 Min.
32. SNr. 84 Caillet/Vauclare (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 40:16:6 Min.
33. SNr. 39 Knapick/Pain (FRA) Subaru Impreza 3/N, + 40:44:0 Min.
34. SNr. 56 Baudoin/Pons (FRA) Mitsubishi Evo 10 3/N, + 41:08:9 Min.
35. SNr. 93 Thuel-Chassaigne/Dutreuil (FRA) Citroen DS 3, 5/R3T, + 41:14:2 Min.
36. SNr. 109 Lefebvre/Gilsoul (FRA) Renault Twingo 6/R2B + 42:50:6 Min.
37. SNr. 111 Pellegrin/De Turckheim (FRA) Citroen C2, 5/R2B, + 42:53:4 Min.
38. SNr. 68 Ancian/Mezy (FRA) Peugeot 207, 5/3T, + 45:01:9 Min.
39. SNr. 110 Montagna Francesco/Albert (ITA) Citroen C2, 5/R2B, + 45:01:9 Min.
40. SNr. 72 Noberasco/Cerrai (ITA) Abarth 500, 5/R3T + 45:18:9 Min.
41. SNr. 73 Freguglia/Falzone (ITA) Renault Clio 5/R3C, + 46:39:3 Min.
42. SNr. 82 Maurage/Levratti (FRA) Renault Clio 5/R3C, + 46:54:2 Min.
43. SNr. 61 Hunt/Seb (GBR) Citroen DS 3, 5/R3T, + 48:07:5 Min.
44. SNr. 77 Gardere/Bufferne (FRA) Abarth 500, 5/R3T + 48:23:2 Min.
45. SNr. 50 Tosello/Zimmer (FRA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 48:39:8 Min.
46. SNr. 58 Bos/Royer (FRA) Subaru Impreza 3/N, + 49:41:0 Min.
47. SNr. 80 Cinotto/Michi (ITA) Abarth 500, 5/R3T + 53:47:5 Min.
48. SNr. 53 Silvaggi/Pizzuti (ITA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 57:11:0 Min.
49. SNr. 57 Argenti/Arena (ITA) Mitsubishi Evo 9 3/N, + 58:54:0 Min.
50. SNr. 113 Bacle/Galpin FRA) Citroen C2, 6/R2B, + 59:50:4 Min.
51. SNr. 121 Petiet/Amoros (FRA) Renault Twingo 9/R1B + 1:02:49:4 Min.
52. SNr. 100 Elena/Campana (MCO) Citroen DS 3, 5/R3T, + 1:04:01:6 Min.
53. SNr. 101 Bally/Bernard (FRA) Honda Civic 5/A, + 1:09:44:03 Min.
54. SNr. 95 Berard/Bernabo (FRA) Peugeot 207 5/R3T, + 1:12:44:2 Min.
Startende Teams ohne Schlussrangierung:
SNr. 9 Mikkelsen/Floene (NOR) Skoda Fabia S2000
SNr. 12 Solberg Henning/ Minor (NOR/AUT) Ford Fiesta S2000
SNr. 14 Magalhaes/Grave (PRT) Peugeot 207 S2000
SNr. 15 Andersson/Axelsson (SWE) Proton Satria Neo S2000
SNr. 17 Neuville/Klinger (BEL/FRA) Peugeot 207 S2000
SNr. 19 Atkinson/Prevot (AUS/BEL) Proton Satria Neo S2000
SNr. 20 Brynildsen/Menkerud (NOR) Skoda Fabia S2000
SNr. 22 Betti/Mattioda (ITA) Peugeot 207 S2000
SNr. 24 Caffi/Peroglio (MOC/ITA) Skoda Fabia S2000
SNr. 25 Boetti/Nas de Tourris (FRA) Peugeot 207 S2000
SNr. 27 Cavigioli/Grossini (ITA) Skoda Fabia S2000
SNr. 28 Jereb/Kacin (SLO) Peugeot 207 S2000
SNr. 29 Tempestini/Pulpea (ROM) Peugeot 207 S2000
SNr. 30 Valdes/Garduno (ESP) Skoda Fabia S2000
SNr. 31 Leone/Banaudi (ITA) Abarth Punto S2000
SNr. 32 Pascal/Salvadori (FRA) Abarth Punto S2000
SNr. 34 Aigner/Ertl (AUT) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 38 Frau/Giroux (FRA) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 40 Aymard Jérome/Sandrine (FRA) Subaru Impreza, 3/N
SNr. 41 Artru/Virieux (FRA) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 42 Nicolas/Valon (FRA) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 43 Deplanche/Roux (FRA) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 45 Tanci/Martini (FRA) Subaru Impreza, 3/N
SNr. 46 Gracia PerezSerrano/Sanjuan de Eusebio (ESP) Mitsubishi Evo 10, 3/N
SNr. 47 Barry/Deasy (IRL) Mitsubishi Evo 9, 3/N
SNr. 48 Phillips/Gallibert (MON) Mitsubishi Evo 9, 3/N
SNr. 51 Doveri/Gastinell (FRA) Mitsubishi Evo 9, 3/N
SNr. 52 Bertelli/Finzi (ITA) Mitsubishi Evo 9, 3/N
SNr. 54 Lions/Legars (FRA) Subaru Impreza, 3/N
SNr. 55 Zonzini/Stefanelli (RSM) Subaru Impreza, 3/N
SNr. 59 Comole/Tabone (FRA) Honda Civic, 5/R3C
SNr. 64 Piepers/De Wild (NLD) Honda Civic, 5/R3C
SNr. 65 Amourette/Marie (FRA) Citroen DS3, 5/R3T
SNr. 67 Arzeno/Jamoul (FRA/BEL) Citroen DS3, 5/R3T
SNr. 69 Metiffiot Stéphane/Franck (FRA) Abarth 500, 5/R3T
SNr. 70 Villa/Serra (ITA) Abarth 500, 5/R3T
SNr. 74 Barral/Seux (FRA) Renault Clio 5/R3C
SNr. 75 Orsak/Vajik (CZE) Citroen DS3, 5/R3T
SNr. 76 Cinotto/Zini (ITA) Abarth 500, 5/R3T
SNr. 78 Zanchi/Agnese (ITA) Abarth 500, 5/R3T
SNr. 81 Ressegaire/Arnaud (FRA) Renault Clio 5/R3C
SNr. 85 Fabiani/Silio (ITA) Renault Clio 5/S1600
SNr. 87 Ihle/Oschmann (DEU) Renault Clio 5/R3C
SNr. 88 Turk/Loznar-Kranjc (SLO) Citroen DS3, 5/R3T
SNr. 89 Sias/Barichella (FRA) Peugeot 207, 5/R3T
SNr. 92 Gendre/Descamps (FRA) Honda Civic, 5/R3C
SNr. 94 Fournier/Fustier (FRA) Renault Clio 5/R3C
SNr. 96 Haut Labourdette Romain/Florian (FRA) Peugeot 207, 5/R3T
SNr. 97 Deschamps/Guerrieri (FRA) Honda Civic, 5/A
SNr. 98 Gellusseau/De joux (FRA) Renault Clio 5/A
SNr. 99 Tanzi/Guidoni (MCO/FRA) Honda Civic, 5/A
SNr. 102 Boulanger/Vilmot (FRA) Citroen C2, 6/R2B
SNr. 103 Bonato/Michaud (FRA) Renault Twingo 6/R2B
SNr. 104 Trimatis/Chandemerle (FRA) Citroen C2, 6/R2B
SNr. 105 Consani/Moreau (FRA) Renault Twingo 6/R2B
SNr. 106 Bect/Lambert (FRA) Citroen C2, 6/R2B
SNr. 107 Dessi Marc/Vanessa (MCO) Citroen C2, 6/R2B
SNr. 108 Gazzetti/Guzzi (ITA) Renault Twingo 6/R2B
SNr. 112 Latour/Murigneux (FRA) Renault Twingo 6/R2B
SNr. 114 Coudert/Aubert (FRA) Citroen C2, 6/R2B
SNr. 116 Jardine/Young (GBR) Ford Fiesta, 8/N
SNr. 117 Clutier/Brun (FRA) Suzuki Swift, 9/N
SNr. 118 Palmero/Pastorino (MCO/ITA) Suzuki Swift, 9/N
SNr. 119 Reboul/De Montredon (FRA) Suzuki Swift, 9/N
SNr. 120 Schmidt/Schwalie (DEU) Suzuki Ignis, 9/N