Alle Beiträge von Andrea Derungs

Fehralturt – Frühlingsauftakt auf Gras

Einzug in die Deutschschweiz, die  obligaten Osterrennen im Zürcher Oberland. Der erste Renntag am Sonntag 9. April 2017 in Fehraltorf, konnte bei schönstem Wetter und besten Bedingungen durchgeführt werden. Rund 7’000 Zuschauer pilgerten auf die einzigartige Rennbahn, die mit einem eigenen Bahnhof und Flugplatz acht spannende Rennen zeigte. Die vielen Wettfreunde setzten knapp 65‘000 Franken an den Wettschaltern um.


Jubiläumspreis 100 Jahre Reitverein vom Kempttal

Schon im ersten Rennen wurde hart um den Sieg gekämpft. Durch den Nichtstarter, Booster, ein 7-jähriger Inländer-Wallach bestand das Feld aus 9 Startern. Sehr gut aus der Startermaschine kamen der 5-jährige Inländer-Wallach Manzano mit der Startnummer 1 und dem Höchstgewicht von 62kg unter Tim Bürgin, der 4-jährige Inländer-Wallach Lordino mit 61kg vor der 7-jährigen Stute Adelina und Fair Deal. Lordino mit Cheryl Schoch übernahm die Spitze vor dem Feld. Bei der zweiten Tribünenpassage galoppierte der 11-jährige Hengst The Gallery an der Spitze, knapp vor Lordino den beiden Stuten Amansara und Adelina.Molly Jack lief noch am Schluss des Feldes wärend Fair Deal plötzlich den Anschluss verpasste. Auf der Zielgeraden waren The Gallery, Manzano und Molly Jack so ins Hintertreffen geraten, dass sie nicht mehr um den Sieg mitkämpfen konnten. Bei besten Bedingungen auf der Bahn setzte sich am Schluss Adelina unter Naomi Heller mit einer Kopflänge gegen Lordino mit Cheryl Schoch durch. Schon 21/2 Längen Rückstand hatte als Dritter Laurenzino unter Nadia Burger. Der erste gehandelte Favorit, der 7-jährige Wallach Memberof wurde vierter vor der Fuchs-Stute Amansara, dem zweiten Favorit Fair Deal.


Sicherer Favoritensieg

Im ersten Trabrennen setzte sich der 6-jährige Wallach Blé d’Or Télcés mit André Humbert im Sulky früh an die Spitze und verteidige diese sicher bis zur Ziellinie. Die 5-jährige braune Inländer-Stute Cricia d’Eam mit Lokalmatadorin Evelyne Fankhauser an den Leinen und aus dem ersten Band startend, holte sich das zweite Geld vor dem 6-jährigen Wallach Be Good Thanks der ebenfalls 2425 Meter laufen musste. Bereits zwei Längen Rückstand hatten Brooklyn Way vor dem zweiten Favorit Bonheur du Clo ganz knapp vor der 5-jährigen Stute Princess Tabaib, Enrico Dean. Mit grossem Abstand beendete die 6-jährige Inländer-Stute Bahia Rose das Rennen.


Unschöner Finish

Sieben Pferde wurden für diese 2500 m Flachrennen gelistet. Der 5-jährige Inländer-Wallach Curtschin wurde kurzfristig als Nichtstarter gemeldet. Mit der Startnummer 1 kam der 9-jährige Wallach Saltas als erster aus der Startbox. Auch der 8-jährige Fuchs-Wallach Sing my Song mit Raphael Lingg im Sattel erwischte einen guten Start. Nach der Kurve vor der Tribüne lagen der 4-jährige Inländer-Hengst Makogai und Sing my Song vor Harry the Eagle und Saltas. Im dritten Rennen wurde der Sieg per Rennleitungsentscheid nach einer Behinderung an Harry the Eagle unter Raphael Lingg zugesprochen. Sing my Song hatte zwar die Nase vorne wurde aber mit Morgan Bürgin im Sattel auf den zweiten Platz zurückgesetzt. Das dritte Geld sicherten sich Luziano und Nicola Guilbert vor dem 14-jährigen Fuchs-Wallach Cherifos, Saltas und dem gut gestarteten Makogai.


Vigo du Verger gewann das Hauptereinis der Traber

Eine grosse Wett-Herausforderung war das vierte Rennen. Ausschliesslich im Inland gezogene Pferde durften an das mit 10’000 CHF dotierte Traberrennen. Der 10-jährige Wallach Tango du Martza stand bereits Anfangs Jahr in St. Moritz auf Schnee im Eisatz. Auch die 12-jährige Stute Ramona Lap lief zweimal in Arosa ebenfalls auf Schnee ins Geld. Aus dem ersten Band über 2400 m liefen die Startnummern 6 bis 8, Rinaya du Thot, Bombastic du Merle und Ballade du Martza. Ramona Lap und Vigo du Verge, Startnummer 4 & 5 liefen über 2425 m. Sprint Final, Tango du Martza und Vlattimaro haben mit 2450 m den längsten Weg. Vigo du Verger mit dem unverwüstlichen Jean-Bernard Matthey im Sulky setzte sich bereits in der ersten Runde an die Spitze und verteidigte sie bis zum Schluss vor Bombastic du Merle mit Heiner Bracher, der genau so souverän den zweiten Platz hielt. Tango du Marza und Renaud Pujol waren Dritte vor Rinaya du Thot, Ramona Lap, Vlattimaro und Sprint Final. Ballade du Mar wurde disqualifiziert.


Sprit-Flachrennen über 2000 m

Sobald die Startmaschinentore aufschnellten kam der 7-jährige Schimmel-Wallach Sleeping Giant und der 8-jährige Wallach The Act am schnellsten auf Touren. Doch die 5-jährige Inländer-Stute auf der Innenbahn nahm nach drei Galoppsprüngen die Spitze gefolgt vom 9-jährigen Fuchs-Wallach Tamanoir Argentin und dem 7-jährigen Wallach Fordson. Nach einer Runde führt Michaela Casanova auf Tamanoir Argentin das Feld vor Sleeping Glant, Fordson und The Act. Das Rennen Fünf entschieden auf der Zielgeraden The Act und Milan Zatloukal für sich. Auf den zweiten Platz schaffte es Fordson, geritten von Tim Bürgin, er hatte die Nase vor Le Pogge und Nadia Burger. Die Favoritin Lonessa kam auf den vierten Rang vor Tamanoir Argentin und der 8-jährigen Fuchs-Stute Dalida. Als Schlusslicht lief der schöne Schimmel Sleeping Giant über die Ziellinie.


Überlegender Sieg

Im sechsten Rennen hielt sich Un géant d’Amour mit Jean-Bernard Mattey bis in die Zielgerade an der Spitze. Er musste sich aber im Endspurt von Spike und Nathalie Gonin bezwingen lassen. Hinter den beiden Dominatoren des Rennens holte sich Avenir mit José Dave den dritten Platz.


Überlegener Start-Ziel-Sieg

Der erste Start des siebten Rennens über 3200 m Hürden muss wegen eines Fehlstarts gestoppt werden. Beim zweiten Versuch setzte sich der Favorit Bebel mit „Topweight“ 69kg umgehend an die Spitze. Der 6-jährige Wallach unter Anthony Lecordier gab die Führung nicht mehr ab. Tapfer verteidigte die 4-jährige Stute Ae Fananah unter Ondrej Velek ihren zweiten Platz und distanzierte die 7-jährige Stute Algorithme unter Julien Lemée um über zwei Längen. Die 6-jährige Inländer Fuchs-Stute Asadita belegte den vierten Platz vor dem 5-jährigen Fuchs-Wallach Sing Sing und dem Inländer-Wallach Wall Street Wolf.

Der „ewige Zweite“ will es wissen
Im letzten Rennen blieb das Feld lange zusammen und dann setzte sich Easypeasy Rhythm unter Joey Vignoni an die Spitze. Leider galoppierte das Pferd kurz vor der Ziellinie an und wurde disqualifiziert. So sicherte sich Italianec mit Heiner Bracher im Sulky den Sieg vor Pilot Jet und Patricia Felber. Dritter wurden Amour d’Eté und Evelyne Fankhauser.

Bilder-Galerie: https://myalbum.com/album/YcM7s2FaXFZB

Frühlingserwachen im Zolli

Im Stadtquartier Basel-Bachletten am Flüsschen Birsig liegt der älteste Zoo der Schweiz, der Zoo Basel oder auch Zolli. Er wurde 1874 als zoologischer Garten für einheimische, europäische und Alpentiere ausgelegt.

Viel Zeit für Veränderungen
Auf dem 13 Hektar gossen Gelände in Basel sind in den letzten 143 Jahren immer mehr exotische Tiere zu bestaunen.


Das weltweit bekannte Panzernashorn-Zuchtprogramm startete 1956. Inzwischen sind 34 „Nashörnchen“ im Zolli auf die Welt gekommen. In Basel ist das europäische und das internationale Zuchtbuch für Panzernashörner zu Hause. Zur Zeit leben 71 dieser stark bedroht Riesen in zoologischen Gärten in Europa. Auf dem heimischen, Indischen Subkontinent, gibt es nur noch 3400 bis 3500 Exemplare. Um die erfolgreiche Nachzucht weiter zu führen wurde Ende März 2016 das 16-jährige Weibchen Saar aus dem niederländichen Zoo Amersfoort nach Basel gebracht. Sie wurde in Stuttgard geboren und kam mit zwei Jahren in den Zoo von Madrid. Als Vierjährige Zuchtkuh reiste sie dann weiter nach Amersfoort wo sie 2011 ein weibliches Jungtier erfolgreich aufzog. Nach einer fünfmonatigen Eingewöhnungsphase im Zoo Basel fühlte sich die ruhige und umgängliche Panzernashorn-Dame wie zu Hause. Anfangs schienen sich die beiden wuchtigen Damen gut riechen zu können, allerdings hat sich nach der Geburt von Orys die Situation der beiden Schwergewichte verschärft. Die 24-jährige Quetta brachte Mitte Januar 2017 nach 492 Tagen Tragzeit ihr viertes „Nashörnchen“ zur Welt. Der 23-jährige Jaffna ist der Vater diese bei der Geburt 68 Kilogramm schweren Bullen-Kalbs. Kurz vor Mitternacht „erledigte“ die souveräne Mutter die Geburt in 13 Minuten. Von Quetta sauber geleckt, stand das Neugeborene nach einer guten Stunde noch etwas wackelig auf seinen Beinchen. Nach viereinhalbstündigem Suchen hatte Orys die Zitzen seiner Mutter gefunden, wo er jetzt jeden Tag zwei Kilo zunehmen soll. Bis er das stolze Gewicht von seiner Mutter mit 1940 Kilo erreicht, werden noch einige Frühlinge ins Land ziehen. Jetzt hoffen alle auf einen Spielgefährten von Saar.


Onong – der Hübsche

Ein Name der perfekt passt!
Über die „Lunch-Time“ brachte die 6-jährige Kordofan-Giraffen-Stute Sophie ihr zweites Kalb im 1910 eröffnete Antilopenhaus im stehen zur Welt. Mit Onong, seinem Vater, dem 8-jährigen Xamburu lebt noch die ebenfalls 8-jährige Kianga und ihr Kalb Makalo, der Ende Juli 2015 zur Welt kam, auf der Anlage. Kordofan-Giraffen gelten in der Wildbahn als gefährdet. Die in Tschad, Nigeria und Kamerun beheimateten Langhälse sind in freier Wildbahn auf nur noch rund 2000 Tiere geschrumpft.

Die Royals bitten zur Audienz
Vorborgen vor zu vielen neugierigen Blicken kamen die beiden Weibchen Nyoma und Nikisha am 9. Dezember 2016 zur Welt.


Die Löwen-Zwillingen-Schwestern werden von Mutter Okoa und Vater Mbali versorgt. Die zweite Löwin Uma darf sich an der Aufzucht beteiligen. Ihr Nachwuchs hat leider nicht überlebt. Okoa und Uma haben im Zolli letztmals 2015 für Nachwuchs gesorgt. Diese Drillinge wurden inzwischen an andere Zoologische Gärten im Ausland zum Erhaltungszuchtprogramm abgegeben. Die Papas Lieblinge dürfen vorerst für etwas mehr als ein Jahr in der Löwen-Gruppe bleiben. Es wäre auch zu schade, diese Familien-Idylle jetzt schon auseinander zu reissen.


Neues Streifenpferdchen

Während der Adventszeit, am 16. Dezember 2016 wurde das Zebrafohlen Niara geboren. Das Stutfohlen trägt einen bedeutenden Namen. Niara bedeutet „zu etwas Grossem bestimmt“. Die 5-jährige Jua bekam ihr erstes Jungtier. Nach kleinen Startschwierigkeiten raufte sich die beiden zusammen. Die unerfahrene, junge Mutter war wohl am Bauch sehr kitzlig. Hunger und Einfallreichtum belohnten Niara, als sie erlickte, dass die Milchbar auch von hinten zugänglich ist. Der Vater der kleinen Zebra-Stute lebt ebenfalls in der Herde. Der 7-jährige Tibor interessierte sich allerdings mehr für die frischgebackene Mutter, die zwei Wochen nach der Geburt erneut Aufnahmewillig ist, als am neuen Herdenzuwachs. Zum herumtollen hat Niara den sechsmonatigen Nyati mit seiner 3-jährigen Mutter Lazima. Die 12-jährige Chambura ist die Mutter von Jua und die Grossmutter von Niara. Mit den Straussen teilen sich die Zebras das Gehege.

Zottelige Riesen
Dank der Gründung des Yellowstone-Nationalparks im
US-Bundesstaat Wyoming im Jahr 1872 wurden die Bisons vor dem Aussterben gerettet. Seit 1922 stehen die Tiere unter Schutz. Derzeit beträgt der Bestand gemäss Mitteilung rund 15’000 Tiere. Im Mai 2016 unterzeichnete US-Präsident Barack Obama den National Bison Legacy Act. Damit wurde der Bison neben dem Weisskopfseeadler zum zweiten Nationaltier der USA.


Im kleinen Basler Zoo sind vom Zürcher Bison-Stier gleich mehrere Jungtiere im Mai 2016 geboren worden. Die Bison-Teenager leben in einer Gruppe von Muttertieren die etwa 550 bis 750 Kilo auf die Waage bringen. Der mächtige Bison-Buller, mit seinem prachtvollen Fellbehang wiegt an die 1000 Kilogramm. Das Nordamerikanische Urrind wurde von Europäischen Einwanderer exzessive Bejagt. Millionen Tiere mussten erst abgeschlachtet werden, bevor sie unter Schutz gestellt wurden. Unser Europäischer Bison-Verwandte ist das Wisent.

Reger Flugverkehr über dem Zolli
Pünktlich mit dem Wetterwechsel sind die Störche aus ihren „Winterferien“ im Süden zurückgekehrt. Eifrig sind sie mit der Suche nach Nistmaterial beschäftigt, und von den höchsten Bäumen schallt ihr Klappern durch den Zoo Basel. Ein Storch nach dem anderen fliegt zurzeit im Zoo Basel ein. Zuerst kommen jene Störche, die den Winter in der Nähe verbracht haben, denn nicht alle ziehen in den Süden. Aber wie Lennys Beispiel zeigt, sind sicher auch die ersten Störche aus den Überwinterungsgebieten im Süden zurück, und täglich werden es mehr. Einige Paare haben sich bereits gefunden und einen Horst besetzt. Das warme Wetter beflügelt sie regelecht und jedes Ästchen wird emsig eingesammelt, um es im Nest zu verbauen.

Lenny ist zurück
Auch der mit einem Sender versehene Storch Lenny ist wieder da und hat mit dem Nestbau begonnen. Der mit einem Satellitensender ausgerüstete Weissstorch ist am Montag, den 20. Februar 2017 im Zoo Basel eingetroffen. Anfang Februar machte sich Lenny von Südspanien auf den Weg nach Basel. Die weite Reise hat er in drei Wochen hinter sich gebracht und wohlbehalten überstanden. Kaum im Zoo Basel angekommen, begann er mit seinen Konkurrenten um einen Horst in der Nähe des Entenweihers zu streiten. So wie es aussieht, hat er auch bereits eine Partnerin gefunden. Lenny hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich Junge aufgezogen.

Fliegen für die Forschung
Lenny fliegt, wie bereits mehrere Zolli-Störche vor ihm, mit einem Satellitensender durch die Gegend. Dieser ist als winziger „Rucksack“ auf dem Rücken befestigt. Die Reise der besenderten Störche von Basel in den Süden und zurück kann so mitverfolgt werden. Die Zolli-Störche haben sogar eine eigene Facebook-Seite. www.facebook.com/zoobasel.amelios
Auf der Amelios-Seite (benannt nach dem ersten, vor sechs Jahren besenderten Storch) berichtet der Zoo Basel über die weiten Reisen der Flugkünstler. Die Gesellschaft „Storch Schweiz“ möchte mit Hilfe der Satelliten-Sender das veränderte Zugverhalten der Weissstörche analysieren. Viele ziehen nicht mehr zum Überwintern nach Westafrika, sondern beenden ihren Herbstflug bereits in Spanien. Dort finden sie den Winter über Nahrung in Reisfeldern, vor allem aber auf Mülldeponien. Die Gefahr sich zu verletzen oder zu vergiften ist leider gross. Dies sollte sich aber in naher Zukunft ändern. Mit den EU-Richtlinien sollte sich der organische Müll in den nächsten Jahren auf den Mülldeponien erheblich reduzieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass Essensreste in Zukunft kompostiert oder verbrannt werden. Wie dies das Zugverhalten der Störche beeinflussen wird, ist noch unklar.

Wechselvolle Geschichte
In Basel gehören die in der Luft kreisenden Störche heute – wie im vorletzten Jahrhundert – fast wieder zum Alltag. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass dies noch nicht lange so ist. Im Zolli werden seit seiner Gründung im Jahr 1874 Störche gepflegt. Damals ahnte noch niemand, dass der populäre Vogel in der Schweiz eines Tages aussterben würde. Die vielen Störche, die heute in der Schweiz brüten, gehen auf das Wiederansiedlungsprojekt von 1950 zurück. Die sogenannten „Projektstörche“ hinderte man daran, im Spätsommer gegen Süden zu fliegen, um sie nicht auf dem gefährlichen Weg zu verlieren. Stattdessen wurden sie zur Nachzucht eingesetzt. Heute werden keine Vögel mehr am Zug gehindert und ihr Bestand nimmt zu.
Quelle: zoobasel.ch

1. motor-ski supercross@tschentenalp adelboden

ACHTUNG – ABGESAGT

Wir starten mit dem ersten Lauf zwischen 09:00 und 10:00 Uhr. Mehrere Teams starten gleichzeitig und gegeneinander. Mit dem Startpfiff fahren die Skifahrer runter und anschliessend die Crossfahrer die Piste wieder rauf! Schneegestöber und heulende Motoren inklusive. Ein spannendes KO-Rennen, dass viel Spass und Stimmung verspricht! Die Sieger dürfen sich auf attraktive Preise freuen.

Infos / Start :
1. Lauf zwischen 09:00 und 10:00 Uhr, je nach Witterung.
Die Bahn auf die TschentenAlp fährt ab 08:30 Uhr
Anlieferung Töffs:
Wenn möglich am Samstag zwischen 17:00 und 22:00 Uhr

Schweizermeisterschaft 2017 der Schlittenhunderennen in Les Mosses

Die Schweizermeisterschaft und zugleich ein internationales Schlittenhunderennen in Les Mosses vom 11. und 12. März 2017 war der Saisonhöhepunkt aber auch das Finale der tollen Rennen auf Schnee.

Überhitzungsgefahr bei traumhaftem „Fastfrühlingswetter“
Wie üblich gingen um 09:00 Uhr die Skijörer mit einem Hund auf die Strecke. Noch war der Trail hart und fest von den kalten Temperaturen aus der Nacht. Doch die Sonne am stahlblauen Himmel wärmte nicht nur die neugierigen und begeisterten Besucher im Start/Ziel-Gelände und auf der Strecke auf, sondern auch den Trail, der zunehmend weich und wässrig wurde. Bereits bei den 19 Sechser-Gespanne in den drei Kategorien Open, Sibirische Husky und die reinrassigen Gespanne mit Alaskan Malamuts, Grönländer und Samojeden war die immer stärkere Wärme zu spüren. So wurden sie wie auch die unlimitierte Kategorie
(mehr als 8 Hunde) und auch die 8er-Gespanne „nur“ noch über die 12 km Distanz, anstatt 15 oder 16 km geschickt. Bereits um
11:00 Uhr gab es rote Köpfe – nicht weil der weitere Rennverlauf der Vierer- und Zweiergespanne bis um 15:00 Uhr ausgesetzt wurde, sondern weil die Sonne so stark brannte, dass viele Musher und Besucher wohl ihren ersten Sonnenbrand einfingen. 
Währen der Mittagspause lagen die Hunde genüsslich auf dem kühlen, weissen Untergrund, während die Zweibeiner kurzärmlig die Atmosphäre, die schöne Landschaft und das frühlingshafte Wetter genossen.


Rennabbruch

Aufgrund der hohen Temperaturen musste die Rennleitung umdisponieren und den noch ausstehenden Zweier- und Vierergespanne den Start am Samstag verweigern.
Die 7,3 Kilometer lange Strecke in Les Mosses auf dem Col des Mosses 1450 Meter über Meer, ist eine sehr anspruchsvoll Strecke, sind doch 130 Höhenmeter in mehreren Wellen zurückzulegen. Zum Wohle der Hunde wurde entschieden, dass die verbleibenden Zweier- und Vierergespanne erst am Sonntag bereits ab 08:00 Uhr starten und die Schweizermeisterschaft sowie das ausgeschriebene internationale Rennen „nur“ durch einen Lauf entschieden werde, denn das Wohl der Hunde ging vor. Bei diesen frühlingshaften Bedingungen ist die Gefahr der Überhitzung der vierbeinigen Athleten immens gros. Doch dieser Entscheid machte der guten, familiären Atmosphäre keinen Abbruch. So blieb genügend Zeit sich untereinander Auszutauschen oder die vielen, neugierigen Fragen der Besucher zu beantworten.


Zweiter Renntag

Während in der Kategorie 4 Hunde offen noch vier Schweizer-Gespanne die ersten Plätze sicherten, dominierten bei den Sibirischen Husky vor allem die Gäste aus Frankreich, Italien, Holland und Deutschland. Schnellste Schweizerin in dieser Kategorie war Monika Lang auf dem achten Rang. Auch bei den Zweier-Gespanne der Sibirischen Husky standen gleich zwei Französische Musher für das Internationale Rennen auf Platz eins und zwei vor Ronny Röhnke aus Menziken.

Die Gesamt-Rangliste ist beim s-s-v.ch als Zip-Download anzuschauen.

Trotz der Einschränkung war die Schweizermeisterschaft als auch das internationale Schlittenhunderennen ein krönender Saisonabschluss. Ob bei weiteren, so traumhaft schönen aber auch warmen Wetter das Rennen in San Bernardino noch ausgetragen werden kann, ist sehr fraglich. In der kommenden Woche ist Föhn in dieser Region angesagt, der wohl den letzten noch verbleibenden Schnee wegschlecken wird.

Galerie: https://myalbum.com/album/QlQoAQufrASG

35. internationales Schlittenhunderennen in Gadmen 2017

Traumhafte Winter-Berg-Landschaft mit viel Sonnenschein für die Zweibeiner, ein Kampf mit den warmen Temperaturen für die Vierbeiner. Dennoch freuten sich alle auf die romantische, einzigartige Nacht-Trophy, die viel Spannung, Spass und Überraschungen bei „angebrachten“ Temperaturen versprach.

Banges warten auf Schnee
Gadmen im Kanton Bern ist ein Bergdorf an der Sustenpassstrasse und gilt als Schnee und Austragungssicher. In diesem Jahr allerdings lag das gewünschte Weiss nicht so hoch wie in den letzten Jahren und der vorgängige Dauerregen lies das 35. Internationale Gadmer Schlittenhunderennen fast platzen. Doch dieser Winter hält alle mit seinen Wetterkapriolen auf trapp. Durch Sondereinsätzen von Nordic-Zentrum-Loipenchef Mathias Krump und Streckenchef Christian Krump, mit all seinen vielen Helfern, sah der Trail am Samstagmorgen perfekt vorbereitet aus. Für die über 100 Mushern und 500 vierbeinigen Athleten konnte das Renn-Weekend beginnen.

Ganz spezielle Ambiance am Nacht-Plausch-Rennen
Jeder Winterfreak oder Schlittenhundliebhaber sollte mal an dieser einzigartigen nordischen Veranstaltung im Gadmertal dabei sein. Bei diesem Gaudiwettkampf berücksichtigen Musher auch junge und noch unerfahrene Hunde. Um 18:30 Uhr startete die Nacht-Trophy. Bei dieser, nicht todernsten „Prüfung“, waren einige ganz lustige Gespanne zusammen gestellt worden, mit zum Teil
4-beiniger Unterstützung mit „Grössen-Handicap“ oder Rassen untypischen Kampfbrüdern. Diese Jekami-Gespanne hatten beim Publikum sowieso gleich einen „Stein im Brett“ und der Jö-Effekt war weit herum zu hören. Die Musher mussten vorgängig eine Gesamt-Zeitangabe über die 7 km abgeben. Auf der Mitte der Strecke wurden sie zusätzlich im Kühemelken und Erfühlen von drei Gegenständen geprüft. Wer geschickte Postenarbeit ablieferte, wurde mit Gutschriften auf die eigene Laufzeit belohnt. Der in einer Wintermärchennacht ausgetragene Plauschwettkampf wurde von Matthias Hartmann gewonnen.

Gadmer Nacht-Trophy:
1. Matthias Hartmann, Liesberg
2. Wellinga Jurrie, Zwölle
3. Kaja Schmid, Wolfhausen
4. Patrick Weis, Friesenheim
5. Thomas Hänni, Liebefeld
6. Gabriela Wiklund, Gränichen
7. Michael Raschli, Kleinandelfingen
8. Sverine ­Boillerat, Chatillons.

Wettkampf im Winterparadies
Insgesamt 26 Skijörer in 8 Kategorien eröffneten das 35. Gadmer Schlittenhunderennen über 9 km.
17 km mussten Roger Fuss und Nadia Wittmann mit ihren
11 und 9 Hunden bewältigen.
Mit 8 Hunden ging es ebenfalls auf die grosse Runde. In der offenen Kategorie brauchte Ettore Kamm an beiden Tagen über die 17 km nur ganz knapp etwas mehr als eine Stunde. Sein „Verfolger“, Christian Franz, brauchte insgesamt 20 Minuten länger. Bei den Rassenreinen 8er-Gespanns dominierte der Italiener Roberto Mattasoglio vor zwei Schweizer.
Blauer Himmel und wärmende Sonne verzauberte das Bergpanorama in ein bezauberndes Winterparadies. Neun 6er-Gespanne jagten über 12 km glitzernden Schnee. Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz brachten je nach „Hunde-Typ“ eine Gesamtzeit der beiden Tage unter 54 Minuten.
Ein reines Schweizer-Starterfeld mit 13 Mushern waren die 4er-Gespanne in der offenen Kategorie über 9 km. Bei den Sibirischen Husky dominierten die zwei Franzosen Damien Langlois und Phillippe Hoffer. Sie brauchten für die 9 km gute 18- bezw. 20 Minuten. Der Holländer Walter Nistelrooy ersprintete sich eine Gesamtzeit von 48:31.68 vor dem ersten Schweizer, Manfred Müller mit 49:05.40.
Das grösste Teilnehmerfeld waren die 20 Gespanne in der offenen Kategorie mit zwei Hunden über 7 km. Auch hier ein reines Schweizer-Feld. Mit der Startnummer 105 legte Séverine Boillat mit 14:19:60 am Samstag und 14:21.03 am Sonntag unglaubliche Spitzenzeiten hin obwohl die Wärme den Hunden nicht so gefiel. Seine hartnäckigste Kontrahentin, Christine Luterbacher brauchte am Schluss fast vier Minuten länger. Auf dem Siegertreppchen, bei den 2er-Gespanne der Sibirischen Husky, standen gleich drei Franzosen mit Elisabeth Riff in total 38:58:08, Jenna Hoffer 43:21.68 und Coralie Legrand 44:21:31 vor dem Schweizer André Kummer mit 45:07.85. Bei den reinrassigen Zweier-Gespanne gewann die Holländerin Michelle De Wilde mit 54:25.83 vor den drei Schweizern Roger Fux, Patrick Rüegg und Istvan Szabo.

Gesamt-Rangliste auf: http://ww.shr-gadmen.ch

Vom Berner Oberland ins Bündnerland
Über das Wochenende 4. – 5. März 2017 findet ein weiteres internationales Schlittenhunderennen statt. In Splüge beim Langlaufzentrum untere Allmend werden 100 Gespanne aus 5 Ländern erwartet. Im Startgelände können die Vorbereitungen der Musher und ihre Helfer hautnah miterlebt werden. Natürlich ist beim Start – Zielgelände für das leibliche Wohl der Zuschauer mit Festwirtschaft gesorgt.
Rennen in Splügem musste wegen Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt werden!!!

Bildergalerie: https://myalbum.com/album/MdxLMZ658itc

„Littel Alaska“ in Kandersteg

Am 18. – und 19. Februar 2017 klang das Kandertal wieder von Hundegebell und Hunderten von Schaulustigen am 28. Internationalen Hundeschlittenrennen in Kandersteg.

Anreise aus Nah und Fern
Über 120 Musher aus der Schweiz, Holland, Italien, Frankreich, Deutschland und Lichtenstein kämpften in mehreren Kategorien und Distanzen von 16 – 12,5 – 8 – oder 5,3 Kilometern um die Besten Laufzeiten an jeweils beiden Tagen.


Kiki Chapel aus Frankreich ging in der Kategorie 8 Hunde offen (Hounds) auf den 16 km langen Trail. Am Samstag schaffte das Gespann die Distanz in knapp einer halben Stunde. Am Sonntag benötigte sie rund 6 Minuten länger.
Auch Ueli Lüthi aus Hondrich startete alleine in der höchten Kategorie der unlimitierten Hunde alleine, da die zwei grossen Gespanne aus Deutschland nicht anreisten.
Ein weiterer „Einzelkämpfer“ war Rolf Schrei auf dem 12,5 km langen Strecke als Skijörer mit seinem rassenreinen Hund.
13 6er-Gespanne in drei Unterkategorien mussten über die Distanz von 12,5 km laufen. Bereits kurz nach dem Start um 10:00 Uhr zeigte sich das noch verschneite Kandersteg mit frühlingshaften, warmen Temperaturen, was dem Trail und den vierbeinigen Athleten zu schaffen machte. Einige Musher werteten diesen Umstand, dass nur ungenügend trainierte Hunde das Tempo drosselten. Zumindest die kurze Kaltfront am Freitag half den Trail in einen guten Zustand zu bringen.  
Das grösste Starterfeld mit ebenfalls drei Unterkategorien waren die 4er-Gespanne über 8 km. 32 Musher und ihre Hunde zeigten an beiden Tagen tolle und spannende Wettkämpfe. Das kürzeste Rennen über 5,3 km absolvierten die 2er-Gespanne.


Prachtvolles Alpenpanorama

Nicht nur die vielen Zuschauer genossen vor dem prachtvollen Panorama den Schnee, die Sonne und die lautstarke, freudige Atmosphäre. Nach getaner „Arbeit“ legten sich die Hunde auf den kalten Untergrund und liessen sich die Sonne genüsslich auf den Pelz scheinen. Auch die Musher und ihre Familien genossen die traumhafte Landschaft und die rundum freundliche Stimmung im Start – Ziel-Areal. Unermüdlich gaben sie über den Sport und ihre Hunde den neugierigen Zuschauern Auskunft. Manch einer überlegt sich wohl ob dieser Sport mit seinem Hund auch eine sinnvolle Beschäftigung oder gar Herhausforderung wäre. In den vergangen Jahren sind an den Rennen nicht „nur“ typisch nordische Hunderassen wie Alaskan Malamute, Siberian Husky, Samojede oder Grönländer am Start. Gemischte Gespanne mit Pudeln, Dalmatiner, Weimeraner oder Border Collies zeigen ihr Können an den Leinen.

Video Tag 1https://youtu.be/MtYP9f1wB9I
V
ideo Tag 2: https://youtu.be/iIK8YHVgQ7Q
D
rohnenpilot: D. Peter/Linsenreflektion.ch

Bildergalerie Samstag:
https://myalbum.com/album/vbgO7dUZKMEc
Bildergalerie Sonntag:
https://myalbum.com/album/DblznDx5XRyg

Warten auf das Go

Nächstes Weekend wird das dritte Schlittenhunderennen im Berner Oberland, genau in Gadmen ausgetragen sofern nach so viel warmen und schönem Wetter ein fairer Wettkampf noch stattfinden kann. Am Donnerstag soll durch das OK die Durchführbarkeit entschieden werden. Aussergewöhnlich ist die einzigartige Gadmen-Trophy, ein Nachtrennen am Samstag Abend.
Im Jahr 2004 wurde die Gadmer-Trophy als Ergänzung zum regulären Rennen zum ersten Mal durchgeführt. Im Gegensatz zu den streng reglementierten zwei Läufen vom Schlittenhunderennen Gadmen ist die Zusammenstellung des Gespanns an der Gadmer-Trophy für die Musher frei wählbar. Die Teilnehmenden starten im 1-Minuten-Takt in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen (Anzahl Hunde, Anzahl Mitfahrer, Art des Gefährts, usw.).
Bei einzigartigem Ambiente wird das Plauschrennen im Laufe des Abends bei Flutlicht gestartet. Während das Start- und Zielgelände mit Finnenkerzen und einem grossen Scheinwerfer ausgeleuchtet wird, fahren die Musher auf der Nachtloipe ihre rund sieben Kilometer ab. Diese Strecke muss in einer selber angegebenen Zeit gefahren werden. Unterwegs, beim Posten des Kraftwerks Fuhren, wird den Teilnehmenden eine Aufgabe gestellt, welche ihrem Zeitmanagement oft einen Strich durch die Rechnung macht. Mittlerweile ist die Gadmer-Trophy bei den Mushern so beliebt, dass sie wegen diesem einzigartigen Rennen nach Gadmen kommen. Bis 1.5 Stunden vor Rennbeginn können sich Gespanne für dieses Rennen anmelden.
Für Zuschauer, die einmal ein Schlittenhunderennen der besonderen Art erleben wollen, ist dieser Anlass genau das Richtige.
Alle Infos unter: http://www.shr-gadmen.ch/gadmer-trophy/

Traumverhältnisse am 38. Internationalen Schlittenhunderennen in Lenk 2017

Bei der 38. Auflage der internationalen Lenker Schlittenhunderennen nahmen 110 Musher mit gegen 400 Hunden teil. Vom Skijöring mit einem Hund bis zu Gespannen mit neun Hunden gab es eine breite Palette von Teilnehmern zu bewundern.

Lautstarke Vorfreude im Simmental
Im Stake-out, dem Wohn-Parkplatz der Hunde und ihrer Betreuer, ging es seit Freitagnachmittag bunt, freudig und von Vorfreude hallendes Gebell und Geheul zu und her. Die gerne gesehenen Gäste auf vier Pfoten liefen 8 – 12 und 20 km am Samtag und am Sonntag. Für die Zuschauer kommentierte Alain Hauert, der mehrsprachige HC Fribourg-Gottéron Moderator das Geschehen im Start-/Ziel-Gelände. Sobald der Musher die Bremsen des Hundeschlittens löst, rasen sie im Gespann durch den Schnee.

Am Samstag 11. Februar 2017 eröffneten die Skijörer und Pulka-Fahrer mit einem Hund in sechs unterschiedlichen Kategorien um 10:00 Uhr das Renngeschehen. Ihr Trail führte über einen 12 km langen, flachen und für die Zuschauer gut einsehbares Gelände. Mit viel Power starteten 13 Gespanne mit sechs Hunden, ebenfalls auf dem 12 km Trail. Über die Distanz von 20 km liefen die Gespanne mit 8 oder mehr Hunden, darunter lenkte die Hondricher Musherlegende Ueli Lüthi (Startnummer 43) mit Leithund Diwa ein Gespann mit neun Hunden. Das grösste Starterfeld mit 42 Vierer-Gespanne jagten bei herrlichem Sonnenschein über die 8 km Strecke. Die gleiche Distanz absolvierten die Zweier-Gespanne und die Junioren.
Der zufriedene Präsident Heinz Welten, der dieses Amt bereits seit 15 Jahren ausübt, lobte die tolle Stimmung und die gute Arbeit seines OK’s. Rund 50 freiwillige Helfer sorgten für einen gelungenen und tollen Event.

Schlussklassement:
www.s-s-v.ch/index.php/de/resultate/send/2-resultate/158-2017-lenk.

Mehr Bilder:
Samstag: https://myalbum.com/album/slfKjSNLOdAE
Sonntag: https://myalbum.com/album/7jc6jkLwGXph
Video:

https://youtu.be/dUAWScQNIqs

Musher-Latein:
Musher: Schlittenhundeführer
Mushermeeting:
Treffen der Schlittenhundeführer vor dem Rennen, an welchem die Rennleitung notwendige Informationen bekannt gibt.
Dog Handler: Helfer des Mushers
Good mushing: Hals und Beinbruch für den Musher und sein Gespann oder einfach gute Fahrt!
Trail: Rennstrecke
Stake out Platz: Start- und Zielgelände
Desire to go: Der Wille zu laufen beim Schlittenhund
Dog-Pack: Transportsack um verletzte oder erschöpfte Hunde auf dem Schlitten mitnehmen zu können
Handle-Bar: Handgriff des Schlittens zum Festhalten und Lenken
Harness: Zuggeschirr in verschiedenen Ausführungen
Panic-Snap: Sicherheits-Karabinerhaken, der sich schnell öffnen lässt
Schneeanker: Metallkralle, mit der ein Gespann auf der Strecke oder am Start ohne fremde Hilfe auf seinem Standort gehalten wird
Brake: Bremse des Schlittens, wird mit dem Fuss betätigt
Brushbow: Runder Bogen an der Front des Schlittens. Er schützt die davor laufenden Hunde vor Verletzungen
Booties: Pfotenschuhe aus Filz oder Wachstuch zu Schutz gegen Verletzungen
Start-/Notleine: Die Leine, an welcher der Schlitten am Start angebunden wird
Gangline: Zentrale Hauptzugleine
Tugline: Zugleine eines Hundes zwischen Geschirr und Gangline
Neckline: Kurze Halsleine, welche das Halsband mit der Gangline oder die Halsbänder zweier Leithunde verbindet
Lead-Dog: Leithund des Gespanns
Swing-Dogs: Hundepaar hinter dem Lead-Dog
Whell-Dogs: Das Hundepaar direkt vor dem Schlitten
Team-Doge: Hunde zwischen Swing- und Whell-Dogs
Go: Kommando vorwärt, los beim Start oder nach einem Halt
Gee: Kommando rechts
Haw: Kommando links
Easy: Langsamer
Line out: Zug halten
Come gee / come haw: 180 Grad Wendung des Gespanns nach rechts oder links
Whoa: Kommando zum stehen bleiben

Drei Wochenenden im Zeichen des Schlittenhunderennsports
Das Berner Oberland trägt mit Lenk, Kandersteg und Gadmen gleich drei Schlittenhunderennen aus. Dabei ziehen sie nicht nur ein internationales Starterfeld, sondern auch das Publikum in Scharen von weit her an. Der „Ruf“ der Wildniss bringt auch in unser kleines Land einen Hauch von ungezähmten Abenteur mit sich. Was 1971 mit neun Schlitten und 36 Hunden auf der Messerli-Matte neben der alten Krone begann, hat heute Tradition.

Kommendes Wochenende
Am 18. – 19- Februar 2017 findet zum 28. Mal der nächste Hundeschlitten-Grossanlass in Kandersteg statt. Im Musher-Dörfli in der Nähe der Talstation der Luftseilbahn Allmenalp werden an die 140 Musher und ihre vierbeinigen Athleten erwartet. Nachdem im Vorjahr das Sonntagsrennen wegen zu weichen Schnees und der damit einhergehenden Verletzungsgefahr für die Hunde abgesagt werden musste, setzen die Veranstalter alles daran, die Rennstrecke einwandfrei zu präparieren. Die Wetterprognosen stehen derzeit auf purem Sonnenschein.

Aller guten Dinge sind drei
Den Abschluss der Schlitthunderennen-Serie im Berner Oberland macht am 25. und 26. Februar 2017, Gadmen. Die Gadmer-Trophy, ein Nachtrennen, ist berüchtigt, nicht nur unter den Mushern. Alle geniessen den Anlass im Oberhasli mit einen durchwegs guten Ruf. Das sportliche und gesellschaftliche Spektakel inmitten eindrücklicher und tief verschneiter Bergkulisse startet am Samstag, 25. Februar, um 18.30 Uhr. Die regulären Rennen finden am Samstag und am Sonntag jeweils um 10.00 Uhr statt.

Besucherrekord am Fest des Nordischen Hundes

Vor 28’000 Zuschauern – ein absoluter Besucherrekord, kämpften 122 Hundeschlitten-Gespanne sowie über 800 Nordische Hunde am internationalen Hundeschlittenrennen im Saignelégier.

Diesmal stimmte alles
Seit der ersten Durchführung im Jahr 1973 musste das Rennen im schönen Jura bisher schon zwanzig Mal abgesagt werden. Das letzte Rennen fand 2010 vor nur halb so vielen Zuschauern statt. Doch dieses Jahr stimmte das tolle Wetter und die Schneeverhältnisse für die Athleten und die vielen Besucher.
In 14 Kategorien, von einem bis zu 12 Hunden, mussten Sprinterstrecken von 8, 12, oder 18km gelaufen werden. Über die Mittel-Distanz mussten die 35km auch an beiden Tagen zurück gelegt werden. Rund 80 % der Musher kommen aus der Schweiz, davon die Hälfte aus der Deutschschweiz. Die ausländischen Teams kamen vor allem aus Frankreich und aus den Niederlanden.


Abgerechnet wird am Schluss

Beim Prix de la République et Caton du Jura, ein Ski-Jöring-Sprint-Rennen über 12km mit maximal zwei Hunden, gewinnt Thiery Charmillot aus der Schweiz mit 00:04:45.0 Vorsprung aus beiden Rennen vor der Französin Annabelle Kersuzan. Heinz Frauchiger belegte am Samstag noch den 4. Rang, konnte sich am Sonntag auf den 2. Rang Vorarbeiten, was Ihm am Schluss die Bronzemedaille einbrachte. Ebenfalls auf die Spitzenplätze spekulieren konnte Julien Léchot und Orane Langel, die im Total nur knapp über einer Stunde lagen. Für die weiteren 10 Teilnehmern, sechs Schweizer und vier Franzosen reichten die Zeiten nicht aus um am Medaillen-Kampf mit zu mischen.

Prix des Chemins de fer du Jura 
Beim 8km Sprint-Rennen für maximal vier Sibirische Huskys legte Thierry Maurer aus Les Reussilles das Renntempo an beiden Tagen mit 26:02.6 und 28:56.8 ungeschlagen vor. Im folgte der Franzose Laurent Stanikowski mit 00;05:43.1 Rückstand vor dem Schweizer Kurt Brechbühler auf den dritten Rang. Auch hier hatten die sechs weiteren Gespanne keinen Einfluss mehr auf das Spitzentrio.

Prix de la Commune de Saignelégier
Beim 8km Sprint-Rennen mit vier nordischen Hunden (Malamut, Groenlad, Samoyede) bleiben die vier Schweizer Starter unter sich. Am Samstag gewinnt Katja Gross aus Sissach mit 00:31:40.1 vor Marcel Greminger aus Sennhof mit 00:38:17.3. Reto Stehler und Sébastien Bourquin belegen an beiden Tagen die Plätze 3 und vier. Am Sonntag lief es für Marcel Greminger optimal mit 00:35:30.5. Aber auch Katja Gross lieferte eine gute 00:36:40.4-Zeit ab, was Ihr am Schluss den Sieg einbrachte.

Kopf an Kopf-Rennen über 8km Sprint mit zwei Huskys
Ronny Röhnke aus Menziken legte am Samstag mit 00:27:49.8 vor. Der Franzose Frédérique Maertens folgte mit nur einem Wimpernschlag dahinter, hartnäckig verfolgt von der Schweizerin Caroline Clerc aus Le Locle. Am Sonntag lieferte Frédérique Maertens mit 00:29.32.0 die Bestzeit ab. Doch er musste sich mit dem mickrigen Rückstand von 00:00:05.3 hinter Ronny Röhnke mit dem zweiten Schlussrang begnügen. Caroline Clerc wird Dritte vor Alain Hauert, André Kummer, Gabriela Wiklund, aus Belgien angereist Laure Dupont, Yann Merk, der Frnzösin Mélodie Jardel, Magnus Wiklund aus Aarau, Taima Moosmann, Marie-Jeanne Rosat und Liliane Fankhauser aus Adelboden.

Emmanuel Carlod der Mann der Stunde
Beim Prix de la Fondation Loisirs-Casino 8km Sprint mit 2 Hunden (Malamut, Groenlad, Samoyede) dominierte der Franzose Emmanuel Carlod an beiden Tagen das Renngeschehen in der Prüfung über 8km der nordischen 2-er Gespanne. Am Schluss verlor der Belgier Loic Huriaux über 22 Minuten auf den Sieger. Die beiden Schweizer Willi Kernen und Patrick Rüegg verbuchten sogar über 28 und 30 Minuten Rückstand.

Das grösste Starterfeld
17 Gespanne mit jeweils maximal 6 Hunden starteten zum 12km Sprint-Rennen in der offenen Kategorie (pro Gespann mindestens ein Hund der NICHT zu den Rassen Malamut, Groenlad, Samoyede oder Husky gehört). Alexandre Fay hielt das Siegerzepter an beiden Tagen fest in der Hand. Für die 2X12km benötigte es und seine Hunde Total nur 49 Minuten, 15 Sekunden. An diese Höllenritts kam Christoph Wyssenbach mit 51:56.7, Johanna Hungenbühler mit 52:28.3, José Pena mit 55:59.2 und Daniela Sauber mit total 56:46.1 nicht heran. Ab dem sechsten Schlussrang wurde über 60 Minuten bis hin zu fast drei Stunden gebraucht.

Eine Klasse für sich
Die Startnummer 128, Pierre Chappe aus Frankreich zeigte mit seinen sechs Sibirischen Huskys wo der Nagel hängt. Am Samstag erreichte er das Ziel nach 31:31.1 Minuten und am Sonntag unterbot er seine Zeit auf 30:33.0 mit dem Total von 01:02:04.1. Die Schweizer Ruedi Senn, mit über 14 Minuten, Sebastian Fretz mit über 19 Minuten, Stéphanie Nussbaumer mit über 32 Minuten, Walter Thuler mit über 48 Minuten und Christine Luthi mit einer Stunde, 38 Minuten Rückstand, hatten nicht die geringste Chance den souveränen Siegeszug des Franzosen zu stoppen.

Prix des Cafés La Semeuse
Das zweite Rennen über 12km mit 6 Hunden (Malamut, Groenlad, Samoyede) ging an den Belgier Jonathan Benois, der ebenfalls seine Topform an beiden Tagen aufblitzen liess und mit einer Gesamtzeit von 1:39:08.2 seine zwei Schweizer Verfolger mit über 15 Minuten, Roger Fux, und 28 Minuten Rückstand, Jo Beytrison, klar auf die Plätze 2 und 3 verwies.

18km Sprinter-Rennen der Sibirischen Huskys
Daniéle Tock aus Les Reussilles hatte die Zeit auf seiner Seite. Am Samstag wurde Ihm noch Elio Ronconi aus Märstetten mit nur 3 Sekunden Rückstand sehr gefährlich, doch am Sonntag verliert Ronconi über 7 Minuten auf den siegreichen Daniéle Tock. Auch Vivienne Décorvet kommt mit Ihrer Gesamtzeit von 2:16:42.1 nicht an die ersten zwei Gespanne heran. Vierter wird Lysiane Pernet Keller vor dem Gast aus Frankreich Stéphane Kelai und den beiden Schweizer Damen Christine Senn und Linda Kehrli.

Prix de Biomill
Sechs Musher traten zu 35km Mittel-Distanz-Rennen in der offenen Klasse an. Acht oder mehr Hunde wurden vor den Schlitten gespannt. Die beiden Franzosen, Isabelle Lemoine und Geoffrey Gros gaben sich um wenige Sekunden ein Kopf an Kopf Rennen. Am Samstag erreichte Isabelle Lemoine mit 1:16:49.8 die Spitzenzeit vor Geoffrey Gros mit 1:18:03.5. Am Sonntag hatte aber der gestrige Zweite mit einer Zeit von 1:18:54.7 die Nase vorn. Mit 32.3 Sekunden Rückstand musste die Französin Ihrem Landsmann den Vortritt auf den Sieg überlassen. Mit 10:45:6 Minuten Gesamtrückstand belegte der Schweizer Luzi Bernhard den dritten Rang, gefolgt von Marc Tercier mit 23:08.3 Minten Zeitverlust auf den Sieger. Corinne Berchtold und Florance Pittet brauchten über zwei Stunden länger als die Erstklassierten.

Mitteldistanz-Rennen der Sibirischen Huskys
Beim Prix du Quotidien Jurassien mussten ebenfalls zwei Mal die 35km absolviert werden. Am Samstag gewann Christophe Sudan knapp mit 1:49:24.5 vor Manuela Walter mit 1:50:56.1 und Ambroise Evéquoz mit 1:53:38.3, sowie Donato Egli mit 1:54.34.3.Die weiteren fünf Gespanne konnten bereits am Samstag nicht mehr um den Sieg mitreden. Am Sonntag legte Manuela Walter mit 1:51:12.8 die Tagesbestzeit vor gefolgt von Christophe Sudan mit 1:51:32.8 was ihm zum Sieg reichte. Manuela Walter wird mit 1:11.6 Minute Rückstand Zweite vor Donato Egli und Ambroise Evéquoz.
Im dritten Rennen der Mitteldistanz der nordischen Rassen ist nur ein Gespann am Start. Beat Stäger aus Wängi benötigte für die jeweils 35km 2:58:33.1 am Samstag und 3:10:13.3 am Sonntag.

Junioren mit maximal zwei Hunden
Morgan Clerc aus Le Locle gewinnt mit 23.6 Sekunden vor Loane Sudan aus Broc. Dritte mit 01:02.5 Rückstand wird Mia Stauffacher vor Chloé Pernet, Elisa Merk, Axelle Evéquoz, Jade Barrette, Julie Beytrison und Margaux Beytrison aus Mase.

Das Hundeschlittenrennen in Saignelégier (JU) findet jeweils am letzten Januar Wochende statt – sofern die Schneebedingungen es zulassen. Jetzt schon das Datum 27.-28. Januar 2018 vormerken.

Weitere Bilder:
https://myalbum.com/album/T1f3HKV6uUM8

Die erste Linie ist nicht zu bremsen

Dank der starken Leistung der Stürmer Hollenstein, Praplan und Santala konnte der EHC Kloten gegen den EHC Biel in der
12. Meisterschaftsrunde weitere drei Punkte sammeln.

Ausgeglichene Partie im ersten Drittel
Kloten steht momentan auf dem siebten Tabellenplatz. Der heutige Gegner, der EHC Biel konnte sich mit einem guten Saisonstart den vierten Tabellenplatz sichern.
Schon nach gut zwei Minuten rappelt es in der Kiste vom
„Aushilf-Goalie“ Melvin Nyffeler. Durch das gekonnte Zuspiel von Kevin Fey schiesst Marco Pedretti die Gäste zum 0:1 in Führung. Doch keine 60 Sekunden später lanciert der Finne Tommi Santala den Gegenangriff zu Vincent Praplan und weiter zu Denis Hollenstein, der die Scheibe über Jonas Hiller lupft und so in der vierten Spielminute zum 1:1 ausgleicht. Nach diesem Blitzstart haben die Gastgeber mehr Spielanteile als die Bieler. Nicht desto trotzt gehen die Gäste in der neunten Spielminute mit 1:2 erneut in Führung. Gaëtan Haas sichert sich den Puck an der Bande und bedient den freistehenden Finne Toni Rajala. Allein und ungehindert marschiert er auf Klotens Hintermann zu und schmettert die Scheibe ins linke Lattenkreuz. Klotens Head Coach Pekka Tirkkonen will ein Abseits gesehen haben und verlangt eine Videoüberprüfung. Doch das Tor zählt und der Chlotener Bandengeneral verliert so sein Time-Out.
In der 14. Spielminute stellt Benoît Jecker dem Stürmer Roman Schlagenhaus das Bein und wandert so für zwei Minuten auf der Strafbank. Das erste Überzahlspiel verstreicht für die Heimmannschaft ungenutzt, die Klotener verbeissen sich richtig in der offensiven Zone. Der Amerikaner Boddy Sanguinetti versucht sein Glück trotzdem. Doch nur der Ablenker vom Oberarm des Stürmers Vincent Praplan bringt das 2:2 Ausgleichstor. Kurz vor Ende des ersten Drittels liegt Edson Harlacher vor dem Bieler Tor am Boden. Er wurde von einem Schlittschuh am Kinn getroffen und muss umgehend in die Garderobe. Noch vor der Drittelsirene kassiert Thomas Wellinger eine Zweiminuten-Straffe.

Die Gäste führen im Mitteldrittel das Spielzepter
Gleich von Beginn weg erarbeiten sich die Bieler-Gäste gute Chancen. Von allen Seiten wird vor dem Klotener Klasten fleissig rumgestochert. Melvin Nyffeler lässt sich aber nicht ins Boxhorn jagen und pariert alle Versuche. In der 24. Spielminute ein gekonntes Teamwork zum 3:2. Denis Hollenstein schnappt sich den Puck hinter dem Bieler Kasten und übergibt an Vincent Praplan. Der etwas verloren wirkende Bobby Sanguinetti nutzt trotz blitzschneller Verschiebung von Hiller gekonnt die gebotene Chance und versenkt den Punk mit guter Stocktechnik zwischen den Beinschoner über die Linie. In der 28. Spielminute das Ausgleichstor der Bieler zum 3:3. Jacob Micfliker kann in Unterzahl alleine auf Nyffeler lospreschen, trifft aber nur den Pfosten. Der Puck landet genau vor Robbie Earl, der nur noch ins leere Tor einschieben muss. Jetzt muss auch noch Denies Hollenstein auf die Strafbank. Das ein Powerplay geht, das Neue kommt, Patrick Obrist wandert für zwei Minuten wegen Stockschlags und Valentin Lüthi für übertriebene Härte in die Kühlbox. Kurz vor Ende des Mitteldrittels sind beide Mannschaften wieder vollständig.